Demontierbare Inseln - Flexibler Verkehrsschutz aus Recyclingkunststoff

Die demontierbaren Inseln von Lüft bestehen aus modularen Einzelelementen, die sich passgenau zu unterschiedlichen Inselgeometrien zusammensetzen lassen. Die Befestigung erfolgt durch Dübelmontage direkt auf der Asphalt- oder Betonfahrbahn – schwere Erdarbeiten, Bordsteinverlegung oder Entwässerungsanpassungen entfallen vollständig. Der eingesetzte Recyclingkunststoff ist witterungsbeständig, UV-stabil, frostsicher und resistent gegen Tausalze. Die Oberflächen sind so gestaltet, dass Markierungen und Beschilderung normgerecht angebracht werden können. Durch das modulare Baukastenprinzip lassen sich Insellängen und -breiten projektspezifisch anpassen, ohne dass Sonderanfertigungen notwendig werden.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Keine Tiefbauarbeiten erforderlich: Die Montage erfolgt oberflächig auf der bestehenden Fahrbahn – Aufgrabungen, Verdichtung und Bordsteinsetzen entfallen.
  • Vollständig reversibel: Demontierbare Inseln lassen sich rückstandslos entfernen oder an einen anderen Standort versetzen, etwa bei geänderten Verkehrskonzepten.
  • 100 % Recyclingkunststoff: Das Material stammt aus der Verwertung von Hausmüllsammlungen und ist über die gesamte Nutzungsdauer wartungsarm sowie recyclingfähig.
  • Schnelle Umsetzung: Die Montagezeit liegt deutlich unter der konventioneller Baumaßnahmen – Straßensperrungen werden auf ein Minimum reduziert.
  • Modularer Aufbau: Einzelelemente können je nach Anforderung zu verschiedenen Inselformen und -größen kombiniert werden.
  • Witterungsbeständig und langlebig: Der Werkstoff ist UV-stabil, frostsicher und beständig gegen Tausalze und mechanische Beanspruchung.
  • Kosteneffizient: Durch den Wegfall von Tiefbau, Entwässerungsplanung und aufwändiger Baustelleneinrichtung sinken die Gesamtprojektkosten erheblich.

Einsatzbereiche
Demontierbare Inseln kommen überall dort zum Einsatz, wo eine bauliche Verkehrsführung benötigt wird, ein konventioneller Inselneubau jedoch zu aufwändig, zu teuer oder nicht dauerhaft gewünscht ist:

  • Fußgängerüberwege und Querungshilfen: Schutzinseln an Zebrastreifen oder Mittelinseln zur Fahrbahnquerung in zwei Etappen.
  • Verkehrsberuhigte Bereiche: Einengungen und Fahrbahnteiler zur Geschwindigkeitsdämpfung in Tempo-30-Zonen oder Wohngebieten.
  • Baustellenumfahrungen und Provisorien: Temporäre Verkehrsinseln während Straßenbauphasen, die nach Abschluss der Arbeiten entfernt werden.
  • Schulwege und Kita-Umfelder: Gezielte Querungssicherung im Umfeld sensibler Einrichtungen – bei Bedarf versetzbar, wenn sich Schulstandorte oder Wegeführungen ändern.
  • Pilotprojekte und Verkehrsversuche: Erprobung neuer Verkehrsführungen mit der Option, die Maßnahme bei Nichtbewährung ohne Rückbaukosten zurückzunehmen.

FAQ

Wie werden demontierbare Inseln auf der Fahrbahn befestigt?
Die Elemente werden mit Bodenverankerung direkt auf der vorhandenen Asphalt- oder Betonoberfläche verschraubt. Ein Aufgraben der Fahrbahn ist nicht erforderlich. Die Montage kann in der Regel im laufenden Verkehr mit kurzzeitiger Absicherung erfolgen. Spezialgeräte oder Tiefbautechnik werden nicht benötigt.

Lassen sich demontierbare Inseln wieder rückstandslos entfernen?
Ja, die Inselelemente können vollständig demontiert werden. Nach dem Lösen der Dübelbefestigung verbleiben lediglich die Bohrlöcher in der Fahrbahnoberfläche, die sich unkompliziert verschließen lassen. Damit eignen sich die Systeme besonders für Verkehrsversuche, temporäre Maßnahmen oder Standorte mit sich ändernden Anforderungen.

Aus welchem Material bestehen die Verkehrsinseln von Lüft?
Alle demontierbaren Inseln von Lüft werden aus 100 % recyceltem Altkunststoff gefertigt, der aus Hausmüllsammlungen stammt. Das Material ist witterungsbeständig, UV-stabil, frostfest und widerstandsfähig gegen Tausalze. Es ist zudem am Ende der Nutzungsdauer erneut recyclingfähig.

Für welche Straßentypen eignen sich demontierbare Inseln?
Die Inseln eignen sich für innerörtliche Straßen – typischerweise Tempo-30-Zonen, Wohngebiete, Schulwege und Bereiche mit Querungsbedarf. Für den Einsatz auf Straßen mit hohem Schwerlastverkehrsanteil oder überörtlichen Hauptverkehrsstraßen empfiehlt sich eine individuelle Projektprüfung.

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