Kreisverkehr errichten: Schnell und ohne Tiefbau umsetzen
Kreisverkehr errichten: Was Kommunen und Planer wissen sollten
Einen Kreisverkehr errichten bedeutet, einen Knotenpunkt so umzugestalten, dass der Verkehr im Kreis um eine Mittelinsel geführt wird. Die Geschwindigkeiten sinken, der Verkehr fließt gleichmäßiger, und Unfallrisiko, Lärm und Abgase gehen zurück. Ein klassischer Komplettumbau ist jedoch teuer und zeitaufwendig. Lüft Verkehrstechnik bietet dafür eine Alternative: Kreisverkehre aus Elementen aus 100 % Recycling-Kunststoff, die ohne Tiefbau direkt auf der Fahrbahn montiert werden. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt die Stadt Leipzig. Im Stadtteil Stötteritz entstanden an zwei Kreuzungen Kreisverkehre als Provisorium, das mehrere Jahre genutzt wird, anstelle eines aufwendigen Umbaus.
Produktbeschreibung und technische Details
Die Mittelinsel des Kreisverkehrs bilden 0,50 m hohe Leitelemente, die ineinandergesteckt und zusätzlich verdübelt werden. Die Steckverbindung sorgt für hohe Standfestigkeit. An den Fahrbahnrändern lenken 0,25 m hohe Leitborde den Verkehr. Für sicheres Queren stehen die Lüft Verkehrsinsel (2,00 m breit) und das Almodul 125 (2,50 m breit) bereit. Alle Elemente bestehen aus massivem Recycling-Kunststoff, sind witterungsbeständig, weiß beschichtet und reflektierend abgeperlt, also bei Tag und Nacht gut erkennbar.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Kein Tiefbau: Die Elemente werden direkt auf der Fahrbahn montiert, ein Straßenaufbruch ist nicht nötig.
- 100 % Recycling-Kunststoff: Alle Elemente bestehen aus massivem Recycling-Kunststoff aus Hausmüllsammlungen.
- Kurze Bauzeit: Die Montage erfolgt ohne schwere Maschinen und ist im laufenden Verkehr möglich.
- Kostengünstig: Anstelle eines Komplettumbaus genügt eine Lösung ohne Erd- und Fundamentarbeiten.
- Standfest: Ineinandergesteckte und verdübelte Elemente sitzen dauerhaft sicher.
- Gut sichtbar: Weiße Beschichtung und reflektierende Abperlung sorgen für Erkennbarkeit bei Tag und Nacht.
- Reversibel: Die Anlage lässt sich später anpassen, versetzen oder zurückbauen.
Einsatzbereiche
- Provisorische oder mehrjährige Kreisverkehre anstelle eines Komplettumbaus
- Knotenpunkte in Wohnquartieren mit Einbahnstraßenregelung und Radverkehr in Gegenrichtung
- Unfallschwerpunkte an Kreuzungen und Einmündungen im Innerortsbereich
- Erprobung einer neuen Verkehrsführung vor dem dauerhaften Ausbau
- Knotenpunkte, an denen Lärm- und Abgasminderung durch gleichmäßigeren Verkehrsfluss gewünscht ist
FAQ
Was kostet es, einen Kreisverkehr zu errichten?
Die Kosten hängen von der Größe des Knotenpunkts, der Anzahl der Zufahrten und den benötigten Elementen ab. Da kein Tiefbau anfällt, entfallen die größten Kosten eines baulichen Umbaus. Für eine konkrete Aussage erreichen Sie uns telefonisch unter 06139 29360 oder per E-Mail an info@lueft.de. Gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot.
Welche Regelwerke gelten für den Bau eines Kreisverkehrs?
Maßgeblich sind die Straßenverkehrs-Ordnung (u. a. die Beschilderung mit Zeichen 215 und Zeichen 205) sowie die einschlägigen FGSV-Regelwerke, etwa das Merkblatt für Kreisverkehre. Die konkreten Anforderungen an Geometrie und Ausführung legen Baulastträger und Straßenverkehrsbehörde im Einzelfall fest. Wir stimmen die Elementauswahl gern mit Ihrer Planung ab.
Wie lange dauert die Montage eines Kreisverkehrs ohne Tiefbau?
Die Elemente werden ohne schwere Maschinen montiert, und das auch im laufenden Verkehr. Dadurch bleibt die Bauzeit kurz. Die genaue Dauer hängt von der Größe der Anlage und den örtlichen Gegebenheiten ab. Sprechen Sie uns zur Terminplanung einfach an.
Wie lange kann ein Kreisverkehr aus Recycling-Kunststoff genutzt werden?
Die Elemente bestehen aus massivem, witterungsbeständigem Recycling-Kunststoff und sind besonders widerstandsfähig. In Leipzig-Stötteritz sind zwei solcher Kreisverkehre als Provisorium im Einsatz, das mehrere Jahre genutzt wird. Gleichzeitig lässt sich die Anlage später anpassen oder zurückbauen, falls sich die Planung ändert.
Ist für einen Kreisverkehr ohne Tiefbau eine Genehmigung erforderlich?
Ja, die Änderung der Verkehrsführung bedarf einer verkehrsrechtlichen Anordnung der zuständigen Straßenverkehrsbehörde, auch wenn kein Tiefbau stattfindet. Die Abstimmung mit Baulastträger und Behörde sollte früh in der Planung erfolgen.

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